Archiv der Kategorie: Israel

Medizinische Friedensbrücke – Mobile Klinik der Physicians for Human Rights-Israel (PHRI)

(Beitragsbild: Dr. Ruchama Marton von Physicians for Human Rights, ©medico international schweiz)

 Zusammenarbeit EAPPI und Medico International Schweiz

Bereits vor meiner Abreise nach Palästina/Israel nahm ich Kontakt auf mit Medico International Schweiz. Auf ihrer Webseite entdeckte ich das Projekt der Ärzte/innen für Menschenrechte Israel, welches Medico International Schweiz unterstützt. Shirin Amrad, Projektverantwortliche für Palästina, vermittelte mir die entsprechenden Kontakte.

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Kontraste

Nur etwa 60 Kilometer Luftlienie trennen das Flüchtlingslager 1) Balata bei Nablus und die moderne Grosstadt Tel Aviv. Dazwischen liegen aber unsichtbare und sichtbare Hindernisse, die es den BewohnerInnen dieser Orte praktisch unmöglich machen, den jeweils andern Ort zu besuchen.

An einem Sonntag hatten wir Gelegenheit, Balata zu besuchen – am darauf folgenden Montag durfte ich frei und ungehindert nach Tel Aviv reisen. Ich erlebte Kontraste, die zu denken geben:

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Balata Camp / März 2017 / ©EAPPI-HpH

Unser Führer von PROJECT HOPE erklärte uns, dass in Balata etwa 30’000 bis 35’000 Menschen auf 0,25 Qudratkilometer Fläche leben würden. Im Durchschnitt ergibt das 30 bis 35 Menschen, die in einem Haus zusmmen gepfercht sein müssen.

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Tel Aviv / März 2017 / © EAPPI-HpH

Tel Aviv ist eine stark expandierende, moderne und sehr westlich wirkende, quirlige Grosstadt. Im Reiseführer lese ich, dass die Stadtverwaltung die Maximalhöhe für Gebäude aufgehoben habe, weil sonst zuwenig Baufläche für die Weiterentwicklung zur Verfügung stünde …

… in Balata  ist der Lebens- und Spielraum für Kinder unvorstelbar eingeschränkt,

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Balata-Camp / März 2017 / © EAPPI-HpH

… während in Tel  Aviv Alt und Jung grosszügige Grünflächen zur Verfügung stehen.

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Freizeit- und Erholungspark in Nord-Tel Aviv / März 2017 / © EAPPI- HpH

Fast täglich gibt es in Balata irgendwo Auseinandersetzungen und Schusswechsel (meist zwischen rivalisierenden Gangs) und man kann sich gut vorstellen, was das in diesen engen Gassen bedeutet. Wir hörten, dass sich die palestinänsische Polizei „grösste Zurückhaltung“ beim Eindringen in dieses Labyrint von Gassen auferlege.

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Im Zentrum von Balata / März 2017 / © EAPPI-HpH

In Tel Aviv hingegen konnte ich mich so frei und unbesorgt bewegen, wie zum Beispiel in Zürich.

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Im Yachthafen von Tel Aviv / März 2017 / © EAPPI -HpH

In Balata werden die jungen Männer, die „für die Freiheit Palästinas“ umgekommen oder ins Gefängnis gekommen sind verehrt,

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Verehrungstafel in Balata / März 2017 / © EAPPI-HpH

…während in Tel Aviv die Gründerväter Israels gefeiert werden.

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Wandbilder in Tel Aviv / März 2017 / © EAPPI-HpH

Bei solchen Kontrasten in einer kleineräumigen Region stellt sich schon die Frage, wer hier auf Kosten von wem lebt? Und die Anschlussfrage sei erlaubt: Was geht in Menschen vor, die um diese enormen Ungleicheiten wissen, sie aber in ihrem täglichen Leben einfach ausblenden – und tun wir nicht alle das, in der einen oder andern Form?

1) https://www.bundestag.de/blob/414984/bef21cb0f676b0da01ac9df51d09c652/wd-2-174-06-pdf-data.pdf

2) https://www.unrwa.org/sites/default/files/balata_refugee_camp.pdf

 

 

Wer keine Fragen stellt, darf in israelischen Schulen sprechen

Diverse Zeitungsartikel  berichteten in den letzten paar Wochen bereits, dass es der Gruppe Breaking the Silence nicht mehr erlaubt ist, in israelischen Schulen Vorträge zu halten. Bei ihren Auftritten beschreiben die ehemaligen Mitglieder des ISF Israeli Security Force, dem israelischen Militär, was es bedeutet, Soldat in den besetzten palästinensischen Gebieten zu sein.

Am Mittwoch, 11. Januar 2017 war es soweit:  

Naftali Bennett, Israels Bildungsminister, verkündete ein neues Gesetz, das ihm ermöglicht, alleine zu entscheiden, welche NGOs in israelischen Schulen auftreten dürfen und welche nicht. In der Konsequenz bedeutet dies, dass die Schülerinnen und Schüler nur eine Seite hören und so eine kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sichtweisen zu Themen verhindert wird.

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Wenn die Wörter das Denken verstellen

In diesem Blog gehört normaleweise das Wort den Ökumenischen BegleiterInnen. Heute möchten wir aber eine spannende Überlegung von Etgar Keret mit euch teilen über den Umgang mit Etikette, erschienen im NZZ Feuilleton, 11ten Juli 2016 (Übersetzung von seinem Artikel vom 24ten Juni 2016 in The New York Times)

Wenn es um den Nahostkonflikt geht, sind die Grenzen verhärtet, die Feindbilder schnell zur Hand. Aber was soll das eigentlich heissen: «antipalästinensisch» oder «antiisraelisch»?

Unlängst erhielt ich die Mitteilung, dass ich den Charles-Bronfman-Preis erhalten sollte. Er honoriert humanitäre Leistungen, die von jüdischen Werten inspiriert sind, und ich fühlte mich geehrt, ja überwältigt, dass mir diese Auszeichnung zuteilwurde. Etliche Nachrichtenportale berichteten darüber, und an einer Schlagzeile blieb mein Blick hängen: «Der antiisraelische Autor Etgar Keret erhält den Bronfman-Preis», verkündete «Frontpage Mag», eine konservative Website.

Einäugige Sicht

Während ich den Artikel und die Online-Kommentare studierte (auf die Frage, wie am besten mit meinen Büchern umzugehen sei, schlug ein Leser vor, man solle sie ins Klo werfen und mit Urin wegspülen), drehte und wendete ich in Gedanken den Begriff «antiisraelisch». Offenbar kann sich niemand mit der politischen Lage im Nahen Osten auseinandersetzen, ohne dass ihm binnen kurzem das Etikett «antiisraelisch» oder «antipalästinensisch» verpasst wird (und gelegentlich, wenn die Ansichten der betreffenden Person etwas komplizierter sind, gleich beide aufs Mal).

Mit dem Präfix «anti-» sind wir alle vertraut. Wir verstehen, was es bedeutet, wenn jemand antisemitisch, antikommunistisch oder anti AKW ist. Aber was genau heisst «antiisraelisch»? Israel ist schliesslich ein Staatswesen, und wir begegnen kaum je Leuten, die wir als «antischweizerisch» oder «antiniederländisch» beschreiben würden. Im Gegensatz zu Ideologien, die wir gegebenenfalls in Bausch und Bogen von uns weisen können, sind Staaten komplexe, facettenreiche, heterogene Gebilde – und das müsste jedem klar sein, der sich daranmacht, einen Staat zu verteidigen oder zu attackieren.

Beispielsweise können wir gegenüber den Niederländern Dankbarkeit empfinden, die Anne Franks Familie während ihrer Zeit im Hinterhaus unterstützten, und gleichzeitig an denjenigen ihrer Landsleute Kritik üben, die sich freiwillig der SS anschlossen. Wir können uns vor den Fussballtalenten verneigen, die dieses Land hervorgebracht hat, überreifen niederländischen Käsesorten aber unsere Wertschätzung entschieden vorenthalten.

Was mich angeht, gibt es keinen Unterschied zwischen «proisraelisch» und «provollbusig». Beide Sichtweisen sind gleichermassen verengt und chauvinistisch. Ich finde es zutiefst verstörend, dass gerade bei den Themen, die mir am wichtigsten sind und am meisten am Herzen liegen, meine Ansichten so häufig auf das nächstbeste Schlagwort reduziert werden. Ich liebe meine Frau, aber ich bin deswegen nicht «pro Ehefrau» – besonders nicht, wenn sie mir zu Unrecht die Leviten liest. Ich habe eine etwas angespannte Beziehung zu der neuen Nachbarin, deren Hunde sich vorzugsweise genau vor unserer Haustür erleichtern, aber das bedeutet nicht, dass ich die Dame oder ihre hübschen Vierbeiner in Bausch und Bogen ablehne.

Das bringt mich zurück zu meiner ersten Frage: Warum verbitten sich die meisten Menschen eine derart reduktive Sicht auf die Dinge in ihrem eigenen Leben, praktizieren sie aber selbst und ohne Wimpernzucken, wenn es um den israelisch-palästinensischen Konflikt geht? Warum gibt es Leute, deren Entsetzen über den Tod palästinensischer Kinder bei einem israelischen Bombenangriff auf Gaza durch ihre Sympathie für die Palästinenser motiviert ist, und andere, die aufgrund ihrer Solidarität mit Israel um die Kinder trauern, die einem Terroranschlag zum Opfer fallen – statt dass beide sich ganz grundsätzlich gegen die Vernichtung unschuldiger Leben stellen?

Erschöpft vom Nachdenken

Meine Theorie geht dahin, dass auf beiden Seiten dieser Kluft viele Menschen stehen, die es müde geworden sind, sich ernsthaft mit Einzelheiten auseinanderzusetzen, und die deshalb einen einfacheren, auf die Gemeinschaft bezogenen Diskurs fordern – eine Einstellung, die der bedingungslosen Unterstützung eines Fussballfans für seine Lieblingsmannschaft ähnelt.

Eine solche Haltung schliesst Kritik an der Mannschaft, die man unterstützt, weitgehend aus, und wenn man sie mit der notwendigen Konsequenz umsetzt, befreit sie einen auch von der Pflicht, Mitgefühl für die andere Seite zu empfinden. Eine Reduktion des Nahostkonflikts auf die Begriffe «anti» und «pro» zielt darauf ab, anstrengende Themen wie «Besetzung», «Koexistenz» oder «Zweistaatenlösung» aus dem Weg zu räumen und sie durch ein simples binäres Modell zu ersetzen: Wir gegen sie.

Die Tendenz der israelischen Gesellschaft, der Komplexität und den Ambivalenzen einer ehrlichen Introspektion auszuweichen, wurde jüngst während des Gerichtsverfahrens gegen den Soldaten Elor Azaria besonders stark spürbar. Azaria hatte nochmals auf einen bereits verwundeten Terroristen geschossen und ihn getötet. Seine Fürsprecher scharten sich hinter den Slogan «Der Soldat ist der Sohn von uns allen». Genau wie die Parteigänger des «pro» und «anti» verweigerten sich viele dieser Unterstützer den Feinheiten einer moralischen oder juristischen Erörterung jener Tat; man begnügte sich damit, den Soldaten zu unserem virtuellen Kind zu erklären, denn wenn es um unsere Kinder geht, dann zählen die Fakten wenig – unsere erste Pflicht ist, ihnen zur Seite zu stehen.

Allerdings bleibt eine Frage unvermeidlich – auch wenn das Etikett «antiisraelisch» umso fester an mir haften wird, wenn ich sie stelle. Nämlich: Ist das wirklich so? Wenn Ihr Sohn einen unbewaffneten Terroristen erschiessen würde, sähen Sie dann seine Tat durch Ihre Liebe zu ihm gerechtfertigt? Die Frage ist nicht einfach zu beantworten; aber diejenigen, die ihren Sohn nicht minder lieben, aber sein Handeln dennoch missbilligen würden, würde man wohl nicht unbedingt als «anti Sohn» bezeichnen.

Komplexität zulassen

Ich möchte aber auch denjenigen eine Handreichung anbieten, die ohne vereinfachende Etiketten nicht auszukommen glauben. Deshalb schlage ich eine dritte Option vor. Nennen wir sie «ambi». Der Begriff «ambiisraelisch» oder «ambipalästinensisch» würde dann einfach bedeuten, dass wir zwar eine prononcierte Meinung zu den Problemen des Nahen Ostens haben, dass sie aber komplex ist. Diejenigen, die sich dem «ambi»-Lager zurechnen, dürfen ein Ende der Besetzung verlangen, aber die Hamas trotzdem ablehnen; sie können weiterhin die Ansicht vertreten, dass das jüdische Volk einen eigenen Staat verdient, jedoch auch den Finger darauflegen, dass Israel keine fremden Territorien besetzen soll. Wenn wir uns ernsthaft auf eine solche Haltung einliessen, könnten wir auch tiefer in die Debatte über den Konflikt und mögliche Lösungsansätze eintauchen, statt uns lediglich am seichten Ende des Pools gegenseitig anzuspritzen.

Etgar Keret, 1967 im israelischen Ramat Gan geboren, wurde mit seinen prononcierten, witzigen Storys und Romanen zu einem der bekanntesten israelischen Gegenwartsautoren. Im Frühling erschien sein autobiografisches Buch «Die sieben guten Jahre» in deutscher Übersetzung. Aus dem Englischen von as.

Titelbild: Dass Angehörige dem Soldaten Elor Azaria während des Gerichtsverfahrens Rückhalt gaben, ist selbstverständlich. Aber schuldet ganz Israel ihm bedingungslose Loyalität? (Bild: Baz Ratner / Reuters)

Bittstellerinnen im eigenen Land

Drei Mal pro Woche ist es die Aufgabe unseres Teams den Qalandia Checkpoint zu beobachten, und zwar jenen Teil der für FussgängerInnen vorgesehen ist. Der Qalandia Checkpoint zählt zu den grössten Checkpoints in der besetzten Westbank und ist der wichtigste Checkpoint zwischen der nördlichen Westbank und Jerusalem bzw. Israel. Nach Angaben der israelischen NGO „B`Tselem“ sind die meisten PalästinenserInnen, die diesen Checkpoint benutzen, EinwohnerInnen von Jerusalem mit israelischer ID, die sich jedoch auf der „falschen“ Seite der Mauer befinden. Laut Gutachten des Internationalen Gerichtshofes verstösst diese Barriere gegen Völkerrecht, da sie zum grössten Teil nicht entlang der „Grünen Linie“ verläuft, sondern auf dem Gebiet der Westbank.

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Welcome back, Nasser!

Welcome back, Nasser!

26. Januar 2016, 11h morgens, Yatta. Jemand klopft energisch an der Tür unserer EAPPI-Wohnung, deren Temperatur aufgrund der starken Schneefälle in den letzten Tagen in den Keller gerutscht ist. Mein Kollege freut sich über die willkommene Abwechslung in unserer Anti-Kälte-Routine und beeilt sich, die Tür zu öffnen. Vor uns steht Nasser Nawajah, unser Vermieter, Aktivist in der israelischen Organisation B’Tselem, die die Menschenrechte verteidigt, und einer der Führer der Dorfgemeinschaft in Susiya! Welch eine wunderbare Überraschung! Ohne zu zögern bieten wir ihm unseren besten Platz an der Heizung an, sowie eine Tasse süssen heissen Tee. Sofort beginnt er, uns die Ereignisse der letzten Tage zu erzählen, die mit einer Art Happy End beginnen: nämlich mit seiner Freilassung aus dem Militärgefängnis Ofer, gerade erst gestern!

nasserSeine Geschichte hört sich an wie eine « Studie über das israelische Rechtssystem, oder eigentlich über die militärische Besetzung » (http://972mag.com/israeli-police-smuggle-palestinian-suspect-out-of-the-country/116167/):

In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 2016, zwischen 1h und 2h morgens, wird das Beduinencamp von Susiya brutal aus dem Schlaf gerissen: ungefähr 20 Militärjeeps, etliche israelische Soldaten, schwer bewaffnet und maskiert, überfallen das Dorf, erleuchten die Zelte mit ihren hellblendenden Projektoren. Einer der Brüder von Nasser wird zuerst geweckt und von den Soldaten, die ihn für Nasser halten, schikaniert. Sobald der Irrtum aufgeklärt ist, wenden sich die Soldaten an Nasser, der eine offizielle Vorladung auf das Polizeikommissariat vorgezogen hätte. Stattdessen werden ihm Handschellen angelegt, vor seiner Frau, den erschrockenen Kindern, vor den Augen der ganzen Familie, und er wird abgeführt – niemand weiss wohin.

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Leben unter Raketenhagel

Nomika Zion lebt in Sderot, einer israelischen Kleinstadt rund einen Kilometer von der Grenze zum Gazastreifen entfernt. Sderot ist in den internationalen Medien als „Hauptstadt der Bomben­schutzräume“ bekannt, weil es aufgrund seiner Lage besonders stark von Raketenangriffen aus dem Gazastreifen betroffen ist. Im Jahr 2008 sind gemäss Nomika Zion teilweise 20 bis 50 Raketen am Tag auf Sderot abgefeuert worden; meistens morgens zwischen 7.00 und 8.30 Uhr, wenn die Leute auf dem Weg in die Schule oder zur Arbeit waren. Statistiken des Israelischen Aussenministeriums zufolge waren im Jahr 2008 insgesamt rund 3000 Raketenangriffe auf Sderot und den südlichen Teil Israels zu verzeichnen.

Die letzte grössere Welle von Raketenangriffen gab es während dem Gazakrieg 2014 und erst Mitte September 2015 ist wieder eine Rackete in Sderot expodiert. Auch wenn die Lage im Moment vergleichsweise ruhig ist, leben die rund 24‘000 Einwohner Sderots doch täglich mit der Angst, dass die Situation erneut eskalieren könnte und sie einen weiteren Raketenhagel aus dem Gazastreifen über sich ergehen lassen müssen.  Leben unter Raketenhagel weiterlesen